Pressemeldungen zum Weser-Radweg

Bremen, 26.11.2011

Bestnoten für den Weser-Radweg

99 Prozent aller Radtouristen, die in der Saison 2011 den Weser-Radweg gefahren sind und sich an einer Untersuchung über die Stärken und Schwächen des Radfernweges beteiligt haben, würden den Radweg vom Weserbergland bis zur Nordsee ihren Freunden und Bekannten empfehlen. "Mit diesem Traumergebnis liegt der Weser-Radweg an der Spitze der Radwege in Deutschland", stellt Ralf Rüdiger Heinrich, Geschäftsführer des WeserKontors, der Infozentrale des Weser-Radweges, fest. "Wenn darüber hinaus 96 % aller Radtouristen erwägen, den Weser-Radweg erneut zu fahren", so Heinrich weiter, "haben die Radtouristen dem Weser-Radweg die höchste Wertschätzung bescheinigt, die ein touristischer Markenartikel erreichen kann".

In einer "Stärken-Schwächen-Analyse", an der sich über 650 Radtouristen auf dem Weser-Radweg im Zeitraum von April bis Oktober dieses Jahres beteiligt haben, wurden insgesamt 20 Themen und Fragen zum Weser-Radweg untersucht. Mit der Untersuchung liegt erstmalig eine tatsächlich nutzerbasierte Analyse vor, die ausschließlich auf der Beurteilung von Radtouristen beruht, die den Weser-Radweg in der Saison 2011 gefahren sind. Damit wird eine wichtige Lücke geschlossen, da bislang nur punktuelle Untersuchungen vorlagen.

Seit Jahren gehört der Weser-Radweg zu den Spitzenradwegen in Deutschland. Um den Spitzenplatz auch zukünftig zu halten, ist es nach Ansicht des WeserKontors notwendig, die Attraktivität des Radweges weiter zu steigern und den Bedürfnissen und Wünschen der Radtouristen ständig anzupassen. Hierfür seien durch die Untersuchung wesentliche Erkenntnisse gewonnen worden, die im Rahmen des "Arbeitskreis Weser-Radweg", in dem die Tourismusorganisationen von Hann. Münden bis zur Nordsee zusammenarbeiten, in den nächsten Monaten umgesetzt werden.

Über 80 % der Radtouristen sind weserabwärts (von Süd nach Nord) gefahren. Den gesamten Weser-Radweg von Hann. Münden bis zur Nordsee sind 41 % der Radtouristen gefahren, auf die Oberweser-Strecke entfielen 23 %, gefolgt von 20 % im Abschnitt Unterweser/Küste und 16 % an der Mittelweser zwischen Minden und Bremen. Für die Übernachtung nutzen die Radtouristen vorwiegend Pensionen/Privatvermieter (34 %), Hotels (33 %) und Gasthöfe(22 %).

Fast die Hälfte der Radtouristen buchten die Übernachtung für die jeweils kommende Nacht erst kurzfristig im Laufe des Tages, an dem sie den Weser-Radweg befahren. Über 60 km Tagesetappe fährt die größte Gruppe (42 %), während sich 36 % der Radtouristen täglich zwischen 45-60 km bewegen und 20 % zwischen 20-45 km.

Die größte Anzahl von Radtouristen auf dem Weser-Radweg kommt aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen (32 %), Niedersachsen (24 %) und Bayern (12 %). Aus den anderen Bundesländern kommen jeweils unter 5 % aller Radtouristen.
Radtouristen sind zu fast 60 % zu zweit unterwegs, während der Anteil der Gruppen mit 3 bis 5 Radlern bei 25 % und der Anteil der Alleinfahrer bei 8 % liegt. Bei den Altersgruppen dominieren die Gruppen von 41- 50 Jahren mit 34 % sowie die Gruppe der 51-60jährigen Radtouristen mit 36 %. Mit Kindern sind 17 % der Radtouristen unterwegs.

Die Streckenführung und die Wegequalität wurden von über 90 Prozent der Radtouristen als "sehr gut" und "gut" bewertet - eine Bestätigung für den Spitzenplatz des Weser-Radweges. Die Wegweisung und die Beschilderung erreichen bei den Noten "sehr gut" und "gut" mit 83 % ebenfalls eine hervorragende Bewertung.

Ein besonderes Lob vergeben die Radler für die Übernachtungsangebote und gastronomischen Betriebe mit 81 Prozent bei den beiden obersten Bewertungsstufen "Sehr gut" und "gut". Nach Ansicht des Geschäftsführers des WeserKontors eine überzeugende Bestätigung dafür, dass sich das Beherbergungsgewerbe und die gastronomischen Betriebe hervorragend auf die Bedürfnisse der Radtouristen eingestellt haben.

Die Informationsmedien des WeserKontor (Karte + RADgeber zum Weser-Radweg + Internet www.weser-radweg.de) werden von 96 % aller Radtouristen mit "sehr gut" und "gut" bewertet. Beim Informationsangebot für die Radtouristen in den Orten entlang der Strecke besteht hingegen noch vereinzelt Handlungsbedarf: 63 % bewerten diese Angebote als "sehr gut" bzw. "gut", während der Anteil der Note "befriedigend" mit 34 % noch einen Ausbaubedarf signalisiert.

Bei der Frage nach einzelnen Mängeln oder Defiziten am Weser-Radweg ergibt die Untersuchung, dass 64 % aller Radtouristen "keine Mängel" festgestellt haben.

Mängel bei der Wegweisung werden von 9 % der Radtouristen genannt, wobei sich die Mängel vorwiegend auf die Wegstrecke im Bereich des Landkreises Wesermarsch an der Unterweser konzentrieren. Dort lag - wie bereits im Jahr 2010 - eine Situation vor, dass entweder zahlreiche Schilder fehlten oder nicht mehr lesbar waren. Für die Saison 2012 wird die Strecke mit neuen Schildern gekennzeichnet.

Ebenfalls mit 9 % wird von den Radtouristen eine stärker an der Weser verlaufende Wegeführung im Bereich der Mittelweser zwischen Minden und Bremen gewünscht. Zwischen den Kommunen und WeserKontor sind hierfür bereits neue Projekte bzw. neue Linienführungen realisiert oder vereinbart worden - vereinzelt bleibt jedoch nach Einschätzung des WeserKontor noch Handlungsbedarf. Dies gilt auch für gesicherte Abstellmöglichkeiten für Räder und Gepäck in den Orten und kulturellen Highlights. 6 % aller Radtouristen sehen hier Bedarf für weitere Angebote.

Auf die Frage nach den Hauptgründen für die Entscheidung, den Weser-Radweg zu befahren, ergibt sich aus der Untersuchung, dass insbesondere das Interesse an Flussradwegen, die schönen und abwechslungsreichen Landschaften und Städte sowie die gute Infrastruktur im Mittelpunkt der Interessen der Radtouristen stehen. Als weitere Gründe wird von den Radtouristen das breite Angebot im Bereich Übernachtung und Gastronomie am Weser-Radweg sowie das zentrale Informations- und Beratungsangebot durch das WeserKontor als Infozentrale des Weser-Radweges genannt.

Eine graphische Umsetzung der Ergebnisse der "Stärken-Schwächen-Analyse" für den Weser-Radweg auf Basis einer PowerPoint-Präsentation, aus der Sie auch weitere Detailinformationen entnehmen können, finden Sie hier.

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Verkehrshinweise

Sperrung im Bereich ...

... Dreye , km 367-368 (Kartenblatt 27)
In Dreye ist der auf dem Weser-Deich verlaufende Teilabschnitt des Weser-Radweges bis voraussichtlich 31. Juli 2019 gesperrt.
Eine Umleitungsstrecke ist eingerichtet und beschildert.

Vollsperrung des Weser-Ragwegs ...

... in Weyhe, Ortsteil Dreye,
km 365-366 (Kartenblatt 27)
Wegen Deichbauarbeiten ist der obige Abschnitt des Weser-Radwege bis voraussichtlich 14. Juni 2019 gesperrt. Eine Umleitungsstrecke ist ausgewiesen.

Umleitung im Bereich ...

... Hessich Oldendorf/Fuhlener Weserbrücke,
km 149 (Kartenblatt 12) mehr ...

Deicharbeiten an der Unterweser ...

... km 424-426 (Kartenblatt 31) mehr ...

Streckenänderungen nördlich von Minden ...

... Kartenblätter 16+17 mehr ...

Sperrung des Weser-Radweg ...

... im Bereich zwischen Dahlhausen (Grafschaft Hoya) - km 290 (Kartenblatt 22) und Oiste (Samtgemeinde Thedinghausen) - km 320 (Kartenblatt 24) bis November 2018 wegen Deichverstärkungsarbeiten gesperrt.
Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet, bitte folgen Sie den Umleitungsschildern.