Pressemeldungen zum Weser-Radweg

Bremen, 03.04.2013

Traumergebnis für Weser-Radweg

In einer „Stärken-Schwächen-Analyse“, an der sich über 670 Radtouristen auf dem Weser-Radweg im Zeitraum von April bis Oktober des Jahres 2012 beteiligt haben, wurden insgesamt 20 Themen und Fragen zum Weser-Radweg untersucht. Nachdem die InfoZentrale die erste Untersuchung dieser Art im Jahr 2011 durchgeführt hat, sind durch die jetzt veröffentlichten Ergebnisse aus dem Jahr 2012 Veränderungen und Entwicklungen erkennbar.

Das Interesse an Flussradwegen, die schönen und abwechslungsreichen Landschaften und Städte sowie die gute Infrastruktur des Radweges vom Weserbergland bis zur Nordsee stellen gemäß den Angaben der Radtouristen die Hauptgründe für die Radtour entlang der Weser dar. Als weitere Gründe werden das breite Angebot im Bereich Übernachtung und Gastronomie sowie das umfassende Informations- und Beratungsangebot durch die InfoZentrale Weser-Radweg genannt.

Hauptreisezeit auf dem Weser-Radweg sind die Monate Mai bis August. Fast 90 % der Radtouristen sind weserabwärts von Süd nach Nord gefahren. Während 42 % der Radtouristen den gesamten Weser-Radweg von Hann. Münden bis zur Nordsee geradelt sind, entfielen auf den Streckenabschnitt von Bremen bis zur Nordsee 24 % aller Radler. Damit wurden die Streckenabschnitte im Weserbergland (21 %) und an der Mittelweser zwischen Minden und Bremen (13 %) auf die Plätze 2 und 3 verwiesen. Für die Übernachtung nutzen die Radtouristen vorwiegend Pensionen/Privat-vermieter (35 %), gefolgt von Hotels mit 34 % aller Radtouristen. Dabei wurde für die Unterkunft durchschnittlich 40,- Euro pro Person und Nacht ausgegeben. Fast die Hälfte der Radtouristen buchten die Übernachtung für die jeweils kommende Nacht mit Hilfe des von der InfoZentrale herausgegeben „RADgeber“ kurzfristig im Laufe des Tages.

Die meisten Radtouristen entscheiden sich für einen 4 -6tägigen Aufenthalt auf dem Radweg und fahren dabei Tagesetappen zwischen 45 und 60 km (46 %) oder über 60 km (41%). Die größte Anzahl von Radtouristen auf dem Weser-Radweg kam auch im Jahr 2012 mit jeweils einem Drittel aller Radler aus den Ländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Radtouristen sind vorwiegend zu zweit unterwegs (ca. 50 %), während der Anteil der Gruppen mit 3 bis 5 Radlern bei 23 % und der Anteil der Alleinfahrer bei immerhin 20 % liegt. Bei den Altersgruppen dominieren die Gruppen von 51- 60 Jahren mit 33 % sowie die Gruppe der 61 – 70jährigen Radtouristen mit 28 %. Mit Kindern sind nur 12 % der Radtouristen unterwegs – ein Rückgang gegenüber 2011 um 5 Prozentpunkte.

Die Streckenführung und die Wegequalität des Weser-Radweges wurden von über 90 Prozent der Radtouristen mit sehr gut und gut bewertet – eine Bestätigung für den Spitzenplatz des Weser-Radweges. Die Wegweisung und die Beschilderung erreichen bei den Noten „sehr gut“ und „gut“ mit 75 Prozent ebenfalls eine Spitzenbewertung.Der Weser-Radweg hat auch im Jahr 2012 Bestnoten von den Radtouristen erhalten. 99 Prozent aller Radtouristen, die in der Saison 2012 den Weser-Radweg gefahren sind und sich an einer Untersuchung über die Stärken und Schwächen des Radfernweges beteiligt haben, können sich vorstellen, die Radtour vom Weserbergland bis zur Nordsee in den nächsten Jahren erneut zu unternehmen. „Mit diesem Traumergebnis liegt der Weser-Radweg an der Spitze der Radwege in Deutschland“, stellt Ralf Rüdiger Heinrich von der InfoZentrale Weser-Radweg fest. „Da alle befragten Radtouristen angegeben haben, den Radwanderweg gegenüber Freunden und Bekannten zu empfehlen“, so Heinrich weiter, „hat der Weser-Radweg die höchste Wert-schätzung erzielt, die ein touristischer Markenartikel erreichen kann“.

Ein besonderes Lob vergeben die Radler für die Übernachtungsangebote und gastronomischen Betriebe mit fast 80 Prozent bei den beiden obersten Bewertungsstufen „Sehr gut“ und „gut“. Diese Bewertung bestätigt, dass sich das Beherbergungsgewerbe und die gastronomischen Betriebe auf die Bedürfnisse der Radtouristen gut eingestellt haben.

Die Informationsmedien der InfoZentrale Weser-Radweg (Karte + RADgeber zum Weser-Radweg + Internet www.weser-radweg.de) werden von über 95 % aller Radtouristen mit „sehr gut“ und „gut“ bewertet. Beim Informationsangebot für die Radtouristen in den Orten entlang der Strecke besteht hingegen noch vereinzelt Handlungsbedarf: 64 % bewerten diese Angebote als „sehr gut“ bzw. „gut“, während der Anteil der Note „befriedigend“ mit 33 % noch einen Ausbaubedarf signalisiert.

Die kulturellen Highlights am Weser-Radweg werden nur noch mit insgesamt 45 % als „sehr gut“ bzw. „gut“ bewertet (im Jahr 2011: 56 %) – der relativ hohe Anteil von 55 % in der Klassifizierung „befriedigend“ und „ausreichend“ muss nach Auffassung der Infozentrale als Auftrag verstanden werden, gegenüber den Radtouristen die Präsentation der Highlights einschließlich radtouristisch orientierter Öffnungszeiten + gesicherter Abstellmöglichkeiten für Räder und Gepäck zu verbessern.

Die Stärken-Schwächen-Untersuchung hat aber auch punktuell Verbesserungsbedarf bei der Streckenführung und der radtouristischen Infrastruktur ergeben. Zusätzliche Rastplätze und Unterstellhütten als auch gesicherte Abstellmöglichkeiten für Räder und Gepäck stehen dabei in vorderster Linie der Wünsche der Radfahrer. Kritik an der Streckenführung beschränkt sich auf den Abschnitt an der Mittelweser zwischen Petershagen und Achim, für den eine näher an der Weser verlaufende Wegeführung gefordert wird, ohne dabei jedoch die sehenswerten Ort und kulturellen Highlights zu vernachlässigen.

Der "RADgeber 2013" sowie die offizielle Karte zum Weser-Radweg sind erhältlich zum Preis von Euro 15,45 zzgl. Versandkosten über WeserKontor, Teerhof 34, 28199 Bremen, Tel. 0421-5980800, E-Mail: infozentrale@weser-radweg.de oder über Internet www.weser-radweg.de erhältlich. Im Internet wird auch über aktuelle Streckenänderungen oder Baustellen informiert.

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... km 424-426 (Kartenblatt 31) mehr ...

Streckenänderungen nördlich von Minden ...

... Kartenblätter 16+17 mehr ...

Sperrung des Weser-Radweg ...

... im Bereich zwischen Dahlhausen (Grafschaft Hoya) - km 290 (Kartenblatt 22) und Oiste (Samtgemeinde Thedinghausen) - km 320 (Kartenblatt 24) bis November 2018 wegen Deichverstärkungsarbeiten gesperrt.
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